Nachrichten

Firma Kasberger feiert Etappensieg

Richtfest des 15 Mio. Euro teuren Ausstellungs - und Verwaltungsgebäudes

Punktlandung: Fast auf den Tag genau ein Jahr nach dem Spatenstich feierte die Firma Peter Kasberger Baustoffe GmbH gestern an der Haitzinger Straße Richtfest für das neue Ausstellungs- und Verwaltungsgebäude. Was Planer und Handwerker zusammen mit dem Bauherren binnen eines Jahres hier geschaffen haben, kann sich sehen lassen. Und so wurde gestern nicht gespart an lobenden Worten. 15 Millionen Euro lässt sich das Traditionsunternehmen den Neubaukosten. „Eine wichtige Investition in die Zukunft“, stellte Geschäftsführer Horst Bader fest und fügte hinzu: „Die größte, die es je in der Firmengeschichte gegeben hat.“ Apropos Firmengeschichte. Das Unternehmen besteht in vierter Generation und wird 2021 das 125-jährige Bestehen feiern können. Fit für die Zukunft, darunter versteht das Unternehmen, den Kundenkünftig die Neuheiten auf einer Ebene von 2500 Quadratmeter  Ausstellungsgelände bieten zu können. Darunter ist eine Tiefgarage entstanden, auf den beiden Stockwerken darüber wird die Verwaltung untergebracht. Doch damit nicht genug. Wenn im März kommenden Jahres das neue Gebäude bezogen ist, beginnt Bauabschnitt 2. Bis auf eine Lagerhalle werden der bisherige Verwaltungssitz und die Hallen ringsum abgerissen, neue Lagerhallenwerden entstehen. Hier investiert die Firma, die insgesamt 270 Mitarbeiter an sieben Standorten beschäftigt, weitere 5 Millionen Euro. Gestern jedoch wurde erst einmal die erste Etappe gefeiert. Natürlich mit dem zugehörigen Richtspruch von Bauleiter Markus Biebl von der Firma Wimmer, dann klirrten die Sektgläser, die auf dem Betonboden im Gleichklang zerschellten. Anschließend ließen sich die geladenen rund 75 Gäste das Mittagessen in der Halle schmecken. Zuvor hatte OB Jürgen Dupper die Investition der Firma gewürdigt. „Das ist ein großer Tag für die Stadt“, sagte er und erinnerte an die Anfänge, als die Firma Kasberger wegen des Hochwassers 1954 vom Anger in die Haitzinger Straße zog. Er bestätigte, was die Bauleute in der Halle gerne hörten: „Wenn es Kasberger gut geht, geht es auch der Wirtschaft gut.“


Quelle: Passauer Neue Presse